Blind Steal

Das Blindstealing ist ein Spielzug, der besonders gegen tighte Gegner sehr profitabel sein kann. Es wird typisch im Cutoff, am Button oder im SmallBlind angewendet und ausgenutzt, dass bereits alle Spieler vor einem gefoldet haben. Die nachfolgenden Spieler haben in den meisten Fällen keine starke Hand, sodass sich auch eine marginale Hand zum Stealen eignen kann. Der Pot kann oft bereits preflop gewonnen werden. Falls nicht, hat man oft Position auf den Gegner, sodass folgende (Binsen)weisheit zum Tragen kommt: “das Profitable am Stealen ist die Contibet danach.”

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Big Blind

Der Big Blind ist ein Zwangseinsatz, den ein Spieler vor Erhalt seiner Karten  zahlen muss, bevor er am Pokerspiel teilnehmen kann. Pro Runde befindet sich ein Spieler im Big Blind und einer im Small Blind. Die normale Reihenfolge ab 3 Spielern lautet im Uhrzeigersinn: Dealer(Button), Small Blind, Big Blind.

Ohne Mindesteinsätze könnte kein Pokerspiel stattfinden, weil jeder Spieler auf Asse warten würde bzw. es kein Dead Money im Pot gibt, das attackiert werden kann.

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Bankroll Management

Wegen der hohen Varianz beim Pokern ist ein solides Bankroll Management das A&O beim Pokern.  Man sollte daher immer genügend Buy-Ins für ein Limit parat haben. Je nach Pokervariante (Shortstack, FixedLimit, NL, SnG, MTT) und Agressivität des BRM variiert dies ca. zwischen 20-50. Sollten irgendwann nicht mehr genügend Stacks zur Verfügung stehen, muss das Limit unbedingt angepasst werden, da man sonst durch Pech, Tilt oder schlechtes Spiel sehr schnell broke geht.

Generell empfiehlt sich für Einsteiger, bei einem der untersten Limits zu beginnen und konsequent allle Stufen zu durchlaufen. Oft führt ein Upswing zu Überschätzung, die eine ernsthafte Gefahr für die Bankroll darstellen.

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Bad Beat

Bei einem BadBeat verliert ein Spieler, der zu einem bestimmten Zeitpunkt hoher Favorit war, die Hand und erleidet einen BadBeat. Maßgeblich ist dabei jedoch die “Equity” während den entscheidenden Aktionen (z.B. All-In). Wer beispielsweise mit AK gegen 22 preflop all in ist, am Flop den König trifft und am River schließlich gegen eine dritte 2 verliert, erleidet kein BadBeat. Er war sogar Außenseiter. Wenn die Runde jedoch “normal” gespielt würde und der Spieler mit den Pocket Deuces am Turn noch eine hohe Bet für seine zwei Outs callt, der erteilt dem Spieler mit AK tatsächlich einen BadBeat (bzw. SuckOut).

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Backdoor Draw

Bei einem Backdoor Draw benötigt der Spieler am Flop zwei passende Karten, damit der Draw ankommt. Man spricht auch von Runner-Runner. Hat er z.B. zwei Herz auf der Hand und es liegt ein Herz auf dem Board, werden zwei weitere zur Komplettierung des Flushs benötigt.

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All-In

Ein Spieler setzt alle seine restlichen Chips und geht dadurch “All-In”. Sollten sich noch weitere Spieler, die nicht all in sind, in der Runde befinden, spielen diese zunächst weiter. Dabei wird sog. Sidepot gebildet, da der All-In-Spieler nur den Mainpot (ein Vielfaches seiner ursprünglichen Chips zzgl. Blinds/Antes) gewinnen kann.

Während das All-In im FixedLimit-Cashgame nahezu nie vorkommt, ist es in fortgeschrittenen SNGs ein gewöhnlicher Bestandteil. Eine herkömmliche Erhöhung würde den Spieler comitten. Daher geht er im passenden Moment direkt All-In, um dadurch noch FoldEquity zu erhalten.

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4oak

Four of a kind, also vier Karten der gleichen Sorte. In Österreich auch “Poker” genannt.

z.B. KK mit dem Board KK234

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4bet

Eine 4bet ist ein weiterer Raise nach einer 3bet: Spieler A setzt, Spieler B erhöht, Spieler C erhöht, Spieler D erhöht. Dabei muss es sich nicht um verschiedene Spieler handeln. Beim FixedLimit nennt man eine 4Bet auch Cap. Ein Spieler im NL-Bereich wird nach einer 4BET nur noch selten auf ein All-In folden.

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Pokerstove

Zum Onlinepokern wird nicht viel außer dem passenden Client benötigt. Welche Zusatzsoftware trotzdem jedem ans Herz gelegt werden sollte, erfahrt Ihr in meiner Reihe zum Thema “Pokersoftware”.

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Die Zweischneidigkeit der Varianz beim Pokern

Was ist Varianz?

Immer wieder beklagen sich Pokerspieler über die Varianz beim Pokern. Damit ist jede Form der Abweichung von einem “Normalwert” gemeint. Bei einem Münzwurf beträgt der Erwartungswert für jeden Spieler beispielsweise 0 Geldeinheiten. Trotzdem kommt es in der Realität vor, dass eine Seite der Münze besonders häufig geworfen wird. Die Hintergründe lassen sich über die Stichworte Gauß, Normalverteilung und Standardabweichung schnell ermitteln. Tatsächlich ist der Begriff “Varianz” etwas ungenau gebraucht, er hat sich jedoch fest im Jargon etabliert.

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